Exkursionen & Events
Auf nach Augusta raurica !
Im Rahmen unseres NMG-Themas "Römer" sind wir am 25. Juni 2026 für eine Exkursion Richtung Basel nach Kaiseraugst in die ehemalige Römerstadt augusta raurica gefahren.
Als wir nach einer langen Zugfahrt Kaiseraugst erreicht haben, begeben wir uns zuerst Richtung Rhein, wo wir den Ort und Überreste des ehemaligen Kastells antreffen. Unmittelbar bei der Mauer entdecken wir auch den Fundort des bekannten Silberschatzes am Rand eines Schulhaus-Sportplatzes.
Gegenüber des Rheins sind Ruinen eines Vorpostens auszumachen. Dieser Brückenkopf schützte damals gegen die Germanen am andern Flussufer.
Rheintherme
Direkt am Rhein machen wir die erste Sehenswürdigkeit aus: die Überreste der ehemaligen Rheintherme. Neben der eindrücklichen Hypokaust-Konstruktion, mit der die warmen Bäder geheizt wurden, beeindruckten uns einige Gegenstände, die in den damaligen Bädern üblich waren. Übrigens: Frauen bezahlten mehr als Männer, da sie die frisch geputzten Bäder am Vormittag benutzen durften. Soldaten und Kinder durften die Thermen gratis benutzen.
Gewerbehaus und Ziegelei
Später marschierten wir zu einem Gewerbehaus an der Hauptstrasse, die mitten durch Kaiseraugst führt.
Hier gab es einmal eine Taberne, eine Räucherei sowie eine Tuchwalkerei. In einer Ecke des Hauses waren wiederum Hohlziegel in den Wänden zu sehen, durch die die Räume beheizt wurden.
Eine Ziegelei mit zwei Brennöfen, auf denen die hier ansässige Legion früher Ziegel gebrannt hat, war unsere nächste Station. Es hat uns beeindruckt, dass auf dem grösseren Ofen bis 40 Tonnen oder 12'000 Ziegel gleichzeitig gebrannt werden konnten...!
Römischer Tierpark
Weiter ging es zum nahegelegenen Tierpark, wo wir eine längere Znüni-Pause einschalteten.
Die Besonderheit an diesem Tierpark ist der Umstand, dass es sich hier um seltene oder gar zurückgezüchtete Rassen handelt. Es soll möglichst eindrücklich gezeigt werden, was für Haustiere die Römer bereits hielten... Auf unserem Rundgang entdeckten wir Tiere, wie z.B. Hühner, Pfaue, Gänse, Fasane, Perlhühner, Schafe, Wollschweine oder Esel.
In der Nähe gab es zudem noch die Überreste der Grabanlage eines reichen Römers oder das Modell eines römischen Legionärs zu bestaunen.
Durch das Osttor, dessen Türme nie ganz fertig gebaut worden waren, betraten wir die ehemalige Römerstadt und marschierten Richtung Zentrum.
Kloake
Neben einem prächtigen Sonnenblumenfeld wartete die nächste Überraschung:
Die Kloake, die Abwasserleitung der ehemaligen Zentralthermen, ist immer noch existent und begehbar. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, den dunklen, unheimlichen Gang gleich mehrmals zu durchschreiten... - seltsame, ungemütliche Vorstellung, dass wir uns in einem historischen Abwasserkanal bewegten...!
Amphitheater & Klassisches Theater
Die Reise ging weiter auf die andere Seite der Stadt, wo in einer bewaldeten Mulde das Amphitheater von Augusta Raurica lag.
Hier genossen wir unser Mittagessen.
Zur Abkühlung veranstalteten die einen Kids eine kleine Wasserschlacht, andere begaben sich in die Arena und stellten Gladiatorenkämpfe nach.
Nach der Mittagsrast ging es zum klassischen Theater in der Nähe des Römerhauses mit dem Museum. Dieses Theater ist übrigens das besterhaltene nördlich der Alpen.
Römerhaus und Führung
Die Historikerin, Frau Papa, führte uns anschliessend durchs Römermuseum und berichtete einiges Wissenswertes zum Atrium, Lararium, zur Küche in einer römischen Villa oder zum privaten Badehaus. In der aktuellen Ausstellung wird vor allem das Essen der Römer thematisiert. Die Historikerin war übrigens immer wieder erstaunt und beeindruckt, was die Kids der 5b bereits alles wusste ! Sie hat gemeint, so eine Klasse habe sie noch nie gesehen...😉 👌🏼 👏🏼
Leider konnten wir den berühmten Silberschatz nicht live besichtigen, da er momentan in einem Museum in Basel ausgestellt wurde. Wir haben zudem erfahren, dass er aus Sicherheitsgründen wohl gar nie mehr als Ganzes in Augusta Raurica präsentiert werden wird.
Zum Abschluss machten wir noch das Forum mit der Curia und ein ehemaliges Brunnenhaus unsicher, bevor wir dann das Theater noch kurz betraten.
Wir genehmigten uns noch ein erfrischendes Glacé, bevor wir die lange Heimreise antraten.
* übrigens:
Ganz in der Nähe des Römermuseums entdeckten wir noch den Schulhausplatz, auf dem Klein-Xherdan Shaqiri damals das Fussballspiele gelernt hat...! ⚽️
🥳 1. TobelFäscht 🤩
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Altstadtspaziergang in Zürich
Im Rahmen unseres NMG-Themas "Stadt Zürich" sind wir am 11. Dezember 2025 für eine Exkursion in die Kantonshauptstadt gefahren.
Auf einem kurzen Altstadtspaziergang durchs vorweihnächtliche Zürich, haben wir uns einen kleinen Überblick verschafft. Wir haben zum Beispiel im "Haus zum Rech", welches das baugeschichtliche Archiv sowie das Stadt-archiv beherbergt, ein eindrückliches Modell der Stadt um 1800 mit der sternförmigen Stadtmauer bestaunt.
Unterwegs begegneten wir Häusern, in denen einst bekannte Zürcher Persönlichkeiten gewohnt haben, z.B. die Bürgermeister Rudolf Brun und Hans Waldmann, der Reformator Ulrich Zwingli oder der Schriftsteller Gottfried Keller.
Grossmünster
In der Krypta des Grossmünsters sollen sich der Legende nach ja einst die Gräber der Stadtheiligen von Zürich, Felix und Regula, befunden haben. In der Zeit der Reformation wurden die Gebeine allerdings von Unbekannten "in Sicherheit" gebracht...
Beim Grossmünster haben wir in der Krypta auch das Original der grossen Sandsteinfigur von Karl dem Grossen entdeckt. An der Fassade eines der beiden Türme hängt übrigens heute ein Duplikat.
Den "Karlsturm" haben wir dann sogar bestiegen...:
Es waren exakt 187 Treppenstufen zu überwinden,
bis wir die prächtige Aussicht auf Zürich in 50 m Höhe bewundern konnten!
Lindenhof
Vorbei an schönen Zunfthäusern führte uns der Weg dann Richtung Rathaus, wo der Kantonsrat jeweils tagt. Über die Rathaus- oder Gemüsebrücke ging es auf die andere Seite der Limmat. Unser Ziel war der Lindenhof oberhalb der Schipfe. Hier entdeckten wir den bekannten Grabstein aus der Römerzeit, der den Historikern verriet, dass Zürich damals eine Zollstation besessen und Turicum geheissen hatte.
Auf dem Lindenhof, in dessen Untergrund noch heute Reste eines ehemaligen Römerkastells schlummern, genossen wir unser Picknick.
St. Peter und Fraumünster
Frisch gestärkt nahmen wir das letzte Wegstück unter die Füsse: Via St. Peter (älteste der Altstadtkirchen und Kirche mit dem grössten Zifferblatt Europas!) und Thermengasse (Überreste einer ehemaligen römischen Therme!) marschierten wir auf den Münsterhof-Platz neben dem Fraumünster.
Auch dieser Platz ist gesäumt von Zunfthäusern und eine in den Boden eingelassene Platte erinnert ans Kriegsende: Im September 1946 war der Englische Premierminister Winston Churchill in Zürich und hielt an der Universität und auf diesem Platz eine vielbeachtete Rede, die im bekannten Satz gipfelte: "Let Europe arise!"
Fresken im Fraumünster-Kreuzgang
Im Kreuzgang des Fraumünster begegneten wir Wandbildern (Fresken), die uns an bekannte Sagen und Legenden von Zürich erinnerten:
Beispielsweise "Der leuchtende Hirsch" (Gründungssage des Fraumünsters) oder die Geschichte von Felix, Regula und Exuperantius, den Stadtheiligen, die in Zürich den christlichen Glauben verkündet hatten und deswegen im Untergrund der heutigen Wasserkirche den Märtyrertod (Märtyrerstein) starben. Die Legende berichtet übrigens, dass die Toten mit ihrem Kopf unter dem Arm noch bis zur Stelle des heutigen Grossmünsters marschiert sein sollen...
Auch von der Sage zum "Haus zum Loch" neben dem Grossmünster findet man vier eindrückliche Bilder im Kreuzgang.
Zirkus Conelli
Anschliessend an den Altstadtbummel begaben wir uns zum "Bauschänzli", wo der Zirkus Conelli seit 40 Jahren mit seinem weihnächtlichen Programm Zürcherinnen und Zürcher auf die Festtage einstimmt.
Wir besuchten die Vorstellung und waren schwer beeindruckt vom Können der Artisten aus aller Welt.
- Es hat richtig Spass gemacht !
Ein letzter Blick zurück: Altstadt und Zirkus Conelli von der Quaibrücke aus...
Der GemeindeUmgang 2025
Am 11. September 2025 war es wieder soweit: Bereits zum 41. Mal fand der traditionelle Hombrechtiker Gemeindeumgang statt.
Dieser Anlass ist ein Geschenk an die Hombrechtiker Schulkinder. Im Jahre 1982 - anlässlich der 150-Jahr-Feier der Volksschule - beschloss der Gemeinderat, künftig jedes Jahr für die 5. Klässler einen solchen Umgang um die Wohngemeinde zu organisieren und so den Kindern Schönheit und Vorzüge ihrer Heimat näher zu bringen.
9/11 Nine eleven der ganz positiven Art
Am 11. September dieses Jahres kamen nun also die 5b und alle andern Fünftklässler aus Hombrechtikon in den Genuss des legendären "Hombrechtiker Gemeindeumgangs".
An diesem Tag, den der Gemeinderat als Geschenk an die Schuljugend seit über 40 Jahren organisiert, nehmen sich Vertreter der politischen Behörde, die Mitarbeiter des Werkhofs sowie Mitglieder der Orts-Feuerwehr einen Tag lang Zeit, um den Kindern das Heimatdorf und seine Besonderheiten näherzubringen.
07:30 besammelten wir uns zusammen mit der Parallelklasse beim Schulhaus Neues Dörfli. Nach einem gemeinsamen Foto ging es dann zur Sammelstelle Holflüe beim Feuerwehrgebäude, wo uns der Gemeindepräsident Rainer Odermatt und seine Crew bereits erwarteten.
Unsere Gruppe wurde auf dem Rundgang übrigens von Gemeinderat Thomas Etter begleitet.
Der Umgang soll möglichst genau den Grenzen unseres Dorfes entlang führen. Da dies rund 18 km sind, dürfen die Schülerinnen und Schüler ab und zu auch eine Teilstrecke in einem alten Postauto (Baujahr 1957) zurücklegen.
Feuerwehr und Werkhof
Während die ersten beiden Gruppen unter der Führung des Gemeindepräsidenten Rainer Odermatt und des ehemaligen Brunnenmeisters Dani Stöckli bereits für die erste Etappe ins Postauto einstiegen, durften wir zuerst das Feuerwehrgebäude und den Werkhof besichtigen.
Der Feuerwehrkommandant P. Reimann und ein Kollege erklärten uns die Besonderheiten unserer Miliz-Feuerwehr. Wir staunten über die Fahrzeuge und verschiedene Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel das Tanklöschfahrzeug, die 25 m-Drehleiter, die Spreiz-Schere zum Befreien eingeklemmter Autofahrer oder die Schlauchwaschanlage.
Die Hombrechtiker Feuerwehr umfasst rund 70 Mitglieder. Jeder Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau hat seinen eigenen Spind mit der persönlichen Ausrüstung. Es hat uns beeindruckt, dass - trotz enger Platzverhältnisse - alles so fein säuberlich verräumt war...- doch schliesslich muss es ihm Ernstfall ja schnell gehen...
Anschliessend hat uns der Strassenmeister Beat Weibel den Werkhof und dessen Organisation erklärt. Wir erfuhren zum Beispiel dass es in Hombi je rund 70 Abfalleimer und Robidog-Kübel zu leeren gilt und was auf der Sammelstelle zur fachgerechten Entsorgung alles abgegeben werden kann. Auch Wasserleitungen (78 km !), Strassen und Anlagen müssen natürlich in Stand gehalten werden, wofür es diverse Werkzeuge, Maschinen und Fahrzeuge braucht. Im Silo am Rand des Werkhofs werden übrigens 50 Tonnen Salz für den Winterdienst gelagert.
Ganz eindrücklich, was die wenigen Mitarbeitenden im Werkhof Tag für Tag für Hombrechtikon und zum Wohle von uns allen leisten...! - Herzliches Dankeschön !
Ab zur Westgrenze
Nach der kurzen Führung im Mehrzweckgebäude durften auch wir zum ersten Mal das alte Postauto benutzen. Die Fahrt führte uns ins Quartier Hinterghei an die Grenze zu Stäfa. Wir marschierten durchs Quartier zum Reservoir Langacher. Dies ist übrigens das grösste Reservoir von Hombrechtikon. Es fasst rund 2500 m3 oder 2,5 Millionen Liter Wasser !
Hier erwartete uns der neue Brunnenmeister Adriano Cerasuolo, der uns einiges Wissenswertes zur Wasserversorgung weitergab. Wir durften sogar ins Innere des Reservoirs hinuntersteigen und einen Augenschein von den imposanten Dimensionen nehmen...!
Dieses Reservoir wird jeweils eigens für diesen Anlass geleert und anschliessend dann gerade die Jahres-Reinigung erledigt.
Was wäre unsere Gemeinde ohne die Wasserversorgung und die Reinigung des Schmutzwassers in der ARA Seewis in Feldbach ?
Brunisberg - Dändlikon - Hueb - Richttann
Nach dieser Besichtigung machten wir uns auf den Weg Richtung Brunisberg, dem mit 576 m über Meer höchstgelegene Weiler von Hombrechtikon. Beim Heim Brunisberg wurden wir mit einem leckeren Znüni und einem Getränk verwöhnt.
Nachher ging die Reise weiter Richtung Dändlikon. Beim Wallikerhaus stiegen wir erneut ins Postauto und fuhren über Hueb und Adletshusen (Grüningen) auf die Richttann an der nord-östlichen Grenze von Hombi. Hier steht übrigens ein weiteres Reservoir.
Nun peilten wir das Gebiet rund um den Lützelsee an. Im Quartier Hasel hatten die Ornithologen einiges aufgebaut, um uns etwas über Störche und andere Vögel zu berichten.
Mittagessen auf der Bochslen
Auf der Bochseln trafen sich dann alle fünf Klassen zum Mittagessen. Die Mitarbeiter vom Werkhof hatten bereits alles vorbereitet: aus den verschiedenen Feuerstellen funkelte die Glut und gespitzte Grillspiesse lagen bereit. Gemütlich konnte man so seine Wurst über dem Feuer braten und dabei über das bisher Erlebte austauschen. Nach der Wurst gab es für alle zudem ein Cornet-Glace zum Dessert! Mmmmh, lecker ! 😋
Schwösterrain im Osten
Am Nachmittag ging es zuerst ins Quartier Lützelsee, vorbei an Menzi- und Hürlimannhaus (neben dem Eglihaus zwei der bekanntesten Riegelhäuser von Hombi) und über den privaten Leisibühlweg, am Rande des Weilers Laufenbach vorbei bis ins Quartier Schwösterrain, am Ostende von Hombrechtikon.
Auf dem Hof der Familie Dändliker gab es nochmals eine Stärkung in Form von einem Becher Most, bevor wir dann in Richtung Feldbach weiterzogen.
Über die Weiler "Uf Dorf" und "Schlatt", vorbei am Schulhaus Feldbach, gelangten wir zum Viadukt an der Feldbachstrasse, wo uns das Postauto für die letzte Fahrt erwartete.
So ging es schliesslich zurück zum Mehrzweckgebäude Holflüe, wo unsere Reise am Morgen begonnen hatte.
Schlussfurioso
Nach einem kleinen Zvieri beim Werkhof marschierte die ganze Schar zum Schulhaus Neues Dörfli, wo uns noch eine Demonstration der Feuerwehr geboten werden sollte.
Der obligate Höhe- & Schlusspunkt war wie immer die feucht-fröhliche Spritzaktion der Feuerwehr, die die Kinder von allen Seiten und aus vollen Schläuchen ins Visier nahm...
So fand auch der gelungene, abwechslungsreiche Gemeindeumgang 2025 seinen würdigen Abschluss.
Die teilnehmenden Kinder und Erwachsenen werden diesen besonderen, aussergewöhnlichen Tag garantiert nicht so schnell vergessen...
Der Gemeindepräsident
Ein Tag unterwegs in Hombi
knapp 70-jähriges Postauto
Was uns wohl alles erwartet...?
Feuerwehrgebäude
Strassenmeister und Werkhof
Bitte einsteigen zur ersten Fahrt !
Ready for take off...
Erste Station Hinter Ghei
Reservoir Langacher
im Reservoir !
2,5 Millionen Liter Wasser... - das wär mal ein Pool !
Auf zum Brunisberg
Seeweidsee
Querung der Buechstutzstrasse
weiter Richtung Brunisberg
Znünihalt beim Heim Brunisberg
Brunisberg... - höchster Punkt Hombrechtikons (ca. 576 m)
...und weiter geht es...
Informationen von den Ornithologen im Quartier Hasel
Das schöne Wallikerhaus
Lützelsee von der Richttann aus
Lützelsee
am Lützelsee
Gemeinsames Mittagessen auf der Bochslen...
Baumkunde mit Beat Weibel
Spannendes aus dem Fischer-Latein
auch Jäger berichten aus ihrer Tätigkeit...
...und zeigen interessante Präparate
stolze Fahnenträger
Fahrt zum Schwösterrain
WC-Pause muss auch mal sein...
"Neo-Hombrechtikerinnen"
haben ebenfalls Spass...
Als Höhepunkt und Schlussbouquet: ...die obligate "Feuerwehr-LöschAktion"...!
Die Klasse 5b dankt dem Gemeindepräsidenten und seiner Crew sowie allen, die diesen speziellen Tag ermöglicht haben von Herzen 💖 für die umsichtige Organisation und die tollen, unvergesslichen Erlebnisse... !!! 👍🏼 🤩 👏🏼
- Es war mega-cool ! 👌🏼
Schluss des Schuljahres 2024/2025
Feier zum Schuljahresschluss
Am Freitag vor den Sommerferien fand unsere traditionelle Schuljahresschluss-Feier statt.
Die 6. Klässlerinnen und 6. Klässler sowie andere Kinder und Lehrpersonen, die das Schulhaus verlassen, werden dabei jeweils herzlich verabschiedet und noch etwas gefeiert...
Auch die weiterziehenden Peacemaker aus der 6. Klasse wurden speziell mit einem Geschenk und einem Diplom gewürdigt. Natürlich wird zum Schuljahresschluss auch gemeinsam gesungen; eine lehrreiche Geschichte von Pinguinen rundete den Anlass ab und sollte uns alle im Hinblick auf den bevorstehenden Neuanfang oder das Schuljahr 2025/26 zum Nachdenken anregen und motivieren, weiterhin zielstrebig unseren Weg zu gehen...
Die Schulleitung - diesmal vertreten durch den Klassenlehrer der 4b - dankte zum Schluss allen Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und Mitarbeitenden an der Schule für ihren Einsatz während des Schuljahres 2024/25 und wünschte allen ganz schöne, erholsame Ferien. Zur Feier des besonderen Tages spendierte der ElternRat zum Ferienauftakt noch ein leckeres Eis...
Schulreise 2025
Zugerberg und Höllgrotte
Am 1. Juli 2025 zogen wir los ! Zuerst ging es via Feldbach nach Männedorf, wo wir uns an den Schiffssteg begaben. Nach einer 10-minütigen Überfahrt auf dem Zürichsee und einem kurzen Abstecher zum Spielplatz am Ufer, fuhren wir weiter mit dem Zug nach Thalwil.
Leider hatte unser Anschlusszug nach Zug eine knappe Viertelstunde Verspätung, wodurch unser ganzes Tagesprogramm durcheinandergeriet, weil wir teilweise die Anschlussverbindungen verpassten...
Schliesslich kamen wir aber doch in Zug an, wo wir per Bus zum Fusse der Standseilbahn auf den Zugerberg transportiert wurden.
Znünihalt auf der Hochwacht
Das erste kurze Marschstück führte uns auf den Gipfel des Zugerbergs, die Hochwacht. Hier, auf 992 m über Meer, genossen wir ein fantastisches Panorama mit Blick auf Zuger- und Ägerisee sowie auf die Rigi und den Pilatus !
Frisch gestärkt nahmen wir den Abstieg Richtung Höllgrotte (Baar) in Angriff.
Unterwegs begegneten uns ganz viele Kirschbäume, was uns an zwei Zuger Spezialitäten erinnerte (Zuger Kirschtorte und Kirschstängeli).
Via Allenwinden gelangten wir schliesslich ins Lorzentobel, das nach dem wildromantischen Flüsschen benannt ist, das hier durchfliesst. Die Strecke durch den Wald war angenehm kühler.
Wildenburg
Auf einer Anhöhe entdeckten wir mitten im Wald plötzlich die Ruinen der "Wildenburg", einer Burg aus dem 12. Jahrhundert. Hier halten wir unsere Mittagsrast ab, bevor wir uns dann zum Hauptziel unserer Expedition aufmachten: den Höllgrotten !
Die Entdeckung dieser wunderschönen Höhlen reicht bis ins
19. Jahrhundert zurück, als man hier im Lorzetal Tuffsteine abbaute, um Baumaterial für den Bau der Bahnlinie Zürich-Affoltern-Zug zu gewinnen.
Zufällig entdeckte man dabei 1863 die erste grössere Tropfsteinhöhle, den "Dom".
1892 und 1902 wurden zwei weitere Höhlen entdeckt. Zum Glück erkannte der damalige Steinbruch-Besitzer J.L. Schmid-Arnold den Wert dieser tollen Naturgebilde und machte sie für die Öffentlichkeit zugänglich...
Tropfsteine
Tropfsteine bilden sich aus dem Kalk, der sich aus dem tropfenden Wasser ablagert. Deckenzapfen werden als Stalaktiten und die Bodenzapfen als Stalagmiten bezeichnet. Natürlich dauerte es tausende von Jahren, bis aus Wassertröpfchen solch imposante Tropsteingebilde entstanden sind.
In den Steinen lassen sich verschiedenste Dinge erkennen, weshalb die Grotten und Gebilde auch ganz fantasievolle Namen tragen:
"Dom" "Bärenhöhle" "Adlergrotte"
"Krokodil" "Zauberschloss" "Schildkröte"
"Feengrotte" "Bienenkorb" usw.
übrigens:
Der Name "Höll-" hat ursprünglich nichts mit der "Hölle", sondern mit der Bezeichnung "Hell", einem Flurnamen, der auf eine gerodete Waldlichtung hindeutet, zu tun...
Trotz der Bemühungen des damaligen Pfarrers liess sich der Volksmund aber leider nicht davon überzeugen...
Planschen in der Lorze
Nachdem wir uns ein leckeres Eis gegönnt hatten (Danke Frau Hofer ! ✨🫶✨ 👏🏼), führte uns das letzte Wegstück der Lorze entlang nach Baar.
Unterwegs machten wir noch einen Halt am Wasser und planschten ein wenig... - Eine ganz willkommene Abkühlung an diesem heissen Tag !
Gegen 16:30 Uhr bestiegen wir in Baar den Zug. Via Thalwil, Pfäffikon SZ und Rapperswil ging es dann zurück nach Hombrechtikon, wo wir nach einem interessanten, abenteuerlichen Tag müde, aber zufrieden ankamen.
Blick auf den Zugersee
Blick auf den Ägerisee
Höllgrotte
Bärenhöhle
Schildkröte
Krokodil
Code-Wort "Neophyten"
Naturschutz-Aktion
Mitte Juni haben wir einen Naturschutzaktion in der Nähe unseres Schulhauses durchgeführt.
Die Gemeinde Hombrechtikon hat sich entschieden, einiges zur Bekämpfung von invasiven Neophyten, also gegen Pflanzen, die in unserer Gegend eigentlich nicht heimisch sind und sich rasant verbreiten, zu unternehmen. In diesem Zusammenhang werden neuerdings alle 4. Klassen an einem Vormittag aufgeboten, um einen solchen Einsatz zu leisten.
Frau Vogel vom Verein "Konkret > Naturschutz" hat uns zuerst im Schulzimmer einiges über Neophyten und die bevorstehende Arbeit erklärt. Anschliessend haben wir uns zum Einsatzort, einem Wiesenbord im Gebiet Eichwis, begeben. Dort sind noch zwei Zivildienstleistende zu uns gestossen, die uns bei der Aktion "Neophyten-Vertilgung" unterstützen sollten.
Zuerst fassten wir Handschuhe und eine längliche Stechschaufel, mit der es dem "Einjährigen Berufkraut" an den Kragen gehen sollte. Das ganze Bord war über und über mit dieser lieblichen, aber schädlichen Pflanze übersät. Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika und hat sich hier bei uns enorm verbreitet. Wichtig ist vor allem, dass man die Pflanze am Verblühen hindert, da sie sich sonst schnell weiter vermehrt.
Mit dem Handspaten ging es darum, der Pflanze entlang senkrecht nach unten zu stechen, den Boden zu lockern und das Kraut samt der Wurzel zu entfernen. Die so gejäteten Pflanzen werden hernach in der Kehrrichtverbrennung entsorgt.
Es braucht übrigens mehrere solche Einsätze, bis nach etwa 5 Jahren das Problem eingedämmt ist...
Auch wenn es anstrengend war (speziell bei den sommerlich heissen Temperaturen), so hat es uns doch Spass gemacht, als Klasse gemeinsam etwas Gutes für die Umwelt und unsere Gemeinde zu tun. Zudem haben wir noch CHF 200 für unsere Klassenkasse erhalten...
Frau Vogel und ihre beiden Helfer haben uns jedenfalls für den Einsatz gedankt und uns gelobt. Die beiden Klassen aus dem Tobel seien ihrer Ansicht nach die angenehmsten Hombrechtiker Klassen in diesem Jahr gewesen...!
Freude herrscht ! - Bravo, weiter so !!! ✌🏼👌🏼👏🏼
Mit vollem Elan wird dem Pflanzen-Fremdling der Garaus gemacht...
Eine wohlverdiente Pause
...und dann zurück an die Arbeit...
Die jungen "Neophyten-Ranger" nach getaner Arbeit. Der Hügel im Hintergrund sieht nun merklich besser aus...
Opernhaus Zürich Musikgeschichten "Einstein"
Mit Schule & Kultur ins Opernhaus
Am 1o. April 2025 haben wir einen besonderen Schultag erlebt:
Am Vormittag sind wir nach Zürich gefahren, wo wir auf der Opernhaus Probebühne eine "Musikgeschichte mit Einstein" erleben sollten.
Analog zum bekannten Kinderbuch von Torben Kuhlmann hat uns Albert Einstein aus seinem Leben erzählt und vor allem von einem Erlebnis mit einer Maus, die eine Zeitmaschine bauen wollte...
Zwischendurch hat er immer wieder Musikstücke auf seiner Geige "Lina" (übrigens abgeleitet von "VioLINA") zum besten gegeben. Albert Einstein hat die Kinder auch immer wieder einbezogen und ihnen komplizierte Inhalte ganz anschaulich erklärt...
So sind die rund 75 kurzweiligen Minuten wie im Fluge vergangen... Aber eben: die Zeit ist ja relativ - wie wir gelernt haben... -
Später haben wir bei prächtigstem Wetter unser Lunch-Mittagessen auf dem Sechseläuteplatz genossen. Später sind wir nach Hombrechtikon zurückgefahren.
Am Nachmittag haben wir im Hinblick auf den School-OL-Wettkampf, der dann im Mai auf dem Areal des Schulhauses "Eich" stattfindet, noch ein kurzes "Osterhasen-OL-Training" eingeschoben, bevor wir die letzte Schwimmstunde mit "Freischwimmen"
genossen und Frau Kuster verabschiedet haben...
Es war ein ereignisreicher, cooler Tag !
Zu Besuch in der ARA Seewis, Feldbach
In der ARA von Hombi
Im Zusammenhang mit dem Thema "Wasserversorgung Hombrechtikons" haben wir am 7. April 2025 auch die Abwasserreinigungsanlage (ARA Seewis) in Feldbach besucht.
Der Klärmeister Herr Nigg hat uns alles genau erklärt.
Auch in Feldbach finden verschiedene Klärstufen statt: zuerst werden die groben Stoffe mittels mechanischer Klärung (Rechen, Sandfang, Absetzbecken...) entfernt.
Im Öl-Abscheider werden dem Abwasser zudem oben aufschwimmende Flüssigkeiten entnommen.
Im fast still stehenden Absetzbecken setzen sich weitere kleine Partikel am Grund ab und werden mit einem Schieber ganz langsam in den "Schlammeindicker" geschoben. Dieser Schlamm wird übrigens später mit grossen Tanklastwagen abgeholt. In einem Gärprozess wird aus ihm Energie gewonnen und die Überreste werden schliesslich verbrannt. Die Steuerung der ganzen Anlage funktioniert übrigens heute weitgehend über Computer.
In einer biologischen Klärung fressen unzählige Bakterien und Kleinstlebewesen weiteren Schmutz aus dem Wasser. Die gute Belüftung dieser Becken sorgt dafür,
dass sich die Lebewesen enorm vermehren und so eine noch grössere Klärleistung erzielen. Gemäss Herr Nigg sind diese kleinen Kerlchen die fleissigsten Mitarbeiter der Gemeinde...!
Das Wasser wird z.T. auch noch chemisch gereinigt, bevor es die Anlage wieder verlässt und in den Zürichsee fliesst. Bei der Entnahme aus dem See wird das Wasser dann so gefiltert und gereinigt, dass es als Trinkwasser wieder in die Wasserversorgung der Gemeinde eingespeist werden kann... - Ein ewiger Kreislauf!
Wir haben eindrücklich und hautnah erfahren, was für ein wichtiges Gut unser Wasser ist. Wenn man sieht, mit wie viel Aufwand und Kosten unser Abwasser wieder gereinigt werden muss, dann lohnt es sich doch, den Wasserhahn mit Köpfchen zu benutzen, Wasser weder zu verschwenden noch unnötig zu verschmutzen und die eine oder andere Spülung zu sparen...
LeseAbend 2025
12. Februar 2025
Heute Abend haben wir uns nochmals im Schulzimmer getroffen, weil ein spezieller Anlass anstand: es war wieder einmal LeseAbend !
Jedes Jahr organisiert der ElternRat in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft diesen
bereits traditionellen Abend. Dabei lesen verschiedene Eltern den Kindern von der
1. bis zur 4. Klasse aus einem Buch zu einem bestimmten Thema oder nach freier Wahl vor.
Dieses Jahr hat sich nahezu die ganze Klasse 4b geschlossen angemeldet.
Nach dem Singen eines Liedes und einer kurzen Begrüssung begaben sich die Unter- und Mittelstufenkinder in ihre jeweiligen Klassen und richteten sich gemütlich ein.
Die einen hatten Decken, Kissen oder einen Teil der Kuscheltierzucht aus dem heimischen Bett mitgebracht... - sogar eine Igelschlafmütze oder die Kappe (samt Kuscheldecke) von "Nevi", dem Coop-Monster aus der "Let it snow-Kampagne", war dabei zu entdecken...
Als sich endlich alle wohlig eingekuschelt und auf den extra ausgelegten Turnmatten gebettet hatten, begannen die Vorleserunden. Die Kinder lauschten mäuschenstill den spannenden und witzigen Kurzgeschichten aus dem Buch "OMA schreit der Frieder" von Gudrun Mebs. Nach einer knappen halben Stunde gab es eine kurze Pause und die Vorleserinnen wechselten in die Parallelklasse. Dafür stiess eine andere Erzählerin zu uns. In der zweiten Runde wurde uns das amüsante Buch "Das Klugscheisserchen" von Marc-Uwe Kling vorgelesen.
Die Klasse 4b quittierte die Vorleseaktionen mit einem warmen Applaus und bedankte sich so für den Einsatz der vorlesenden Mütter. Zum Abschluss gab es dann noch eine Butterbrezel und einen leckeren Punsch für jede LeseAbendBesucherin und jeden -Besucher.
Auch die Ausgabe 2025 des LeseAbends war ein gelungener, stimmungsvoller Anlass.
Herzlichen Dank an alle organisierenden Eltern und Lehrpersonen !
Die beiden Bücher, aus denen uns heuer vorgelesen wurde...
"Das tanzende Klassenzimmer"
Ein Tanz-Workshop von
"Schule & Kultur"
Let's dance !
Am 21. Januar 2025 hat uns Lucía Baumgartner, eine professionelle Choreografin aus dem Kanton Bern besucht und zwei Lektionen lang einen Tanz-Workshop mit uns durchgeführt. Dabei hat sie uns einerseits einen Einblick in ihren Beruf gegeben und
mit uns eine Tanz-Choreografie im Klassenzimmer erarbeitet.
Ganz getreu nach dem Motto "Das tanzende Klassenzimmer" hat sie zusammen mit uns den Raum und die Bänke im Schulzimmer in die Choreografie eingebaut. Auch unsere eigenen Ideen, die wir während einer Improvisationsphase erfunden haben, sind schliesslich in den Tanz eingeflossen.
Nach einem tänzerisch-spielerischen Aufwärmen, hat Lucía die einzelnen Elemente aus dem Tanz sukzessive mit uns erarbeitet und in die Tanz-Abfolge eingebaut. Zwischen-durch haben wir die einstudierten Sequenzen auch immer mal wieder mit cooler Musik vertieft und getanzt.
Im Laufe des Morgens haben wir auch einiges über Auftrittskompetenz und darüber erfahren, wie unser Körper spricht, auch wenn wir keine Worte benutzen...
- Das war ganz eindrücklich zu sehen...!
Zum Schluss haben wir die Einzelteile zusammengefügt und zu einem gut 3-minütigen Musikstück getanzt. Unser Lehrer hat das Ganze filmisch festgehalten. Wir werden die
gelungene Darbietung bei Gelegenheit unseren Eltern präsentieren...
Der kurzweilige Nachmittag hat echt Spass gemacht.... "Ja, es hät sogar richtig gfägt !"